Ausstellung

In Vielfalt verbunden

Angelehnt an das Thema der Interkulturellen Woche läuft die Ausstellung unter dem Titel „Vielfalt verbindet“. Die Bilder von Ulrich Püschmann gewähren Einblicke in die Welt der Essener Sikh-Gemeinde Gurdwara Nanaksar, deren Gemeinde seit dem Anschlag 2016 kaum sichtbar war.

Die sympathiebesetzen Bilder der Menschen ermöglichen, sich dem Fremden frei zu nähern und erlauben zugleich die Beteiligung an Momenten der Religionsausübung, welche den Betrachter ansonsten ausschließen.

Geschaffen wird eine Annäherung zwischen zuvor Fremden mit dem Ergebnis eines emotionalen Miteinanders im Augenblick des visuellen Erlebens. Vielfalt verbindet: das Thema der Interkulturellen Woche 2017.

Macht + Politik

Inspiriert und in Anknüpfung an Paul Klees Theorie: Durch die sichtbare Oberfläche das Unsichtbare hindurch scheinen zu lassen, entstand auch die Fotoserie mit den sich hieraus ableitenden offenen Fragen.

Fotografiert im Friedensdorf Oberhausen von schwer verletzten Kindern aus Kriegs- und Krisengebieten, die zur medizinischen Versorgung nach Deutschland geholt und in Kliniken in Europa behandelt werden.

Mit den Bildern ist es unser Bestreben, Empfindungen, Emotionen, und Gefühle des Betrachters zu wecken, ihn nachdenklich zu stimmen und sich der Thematik der sozialen Gerechtigkeit / offener Fragen zu widmen… „offene Fragen“ zu hinterfragen.

Werner Sonnenberg

visuelle Denkwege…

Die Fotoausstellung setzt Toleranz mit besonderen Akzenten ins Bild. Die Fotoserie, die in einer deutschen Großstadt entstanden ist, zeigt junge Männer und Frauen unterschiedlicher Herkunft und Kultur, unter-
schiedlicher Religionen und Weltanschauung. Dem Fotografen gelingt es, durch die sichtbare Oberfläche das Unsichtbare hindurchscheinen zu lassen:

  • die Offenheit und das Selbstwertgefühl
  • die Authentizität und die Emotionalität junger Menschen

Das äußere Erscheinungsbild wird zum Transparent einer tieferliegenden Wahrheit und Gemeinschaft. Die porttraitierten Personen werden zu Sympathieträgern, die den Betrachter nach der eigenen Toleranzbereitschaft fragen lassen.

Dr. Johannes Block, Wittenberg